Alle Beiträge von Emile Zola

AUS für das Taxi-Team-Kassel!

Seit dem 30. September 2015 gibt es das TTK – Taxi-Team-Kassel nicht mehr.

Die Konzessionen wurden nicht mehr verlängert. Somit ist auch der einzige Betriebsrat, in einem Taxibetrieb, in Nordhessen Geschichte. Und dieser hat zusammen mit den Kolle-gInnen so manchen Kampf – mit den Chefs – ausgefochten. Fragt nur mal bei den ehemaligen Beschäftigten des TTK nach, wenn Ihr sie trefft.

Das-Grab-006

Viele KollegInnen die sonst arbeitslos geworden wären, haben zum Teil einen Platz bei einem anderen Taxiunternehmen gefunden, oder wurden von der SCM GmbH (Minicar) übernommen.
Ein komisches Gefühl ist das schon. Plötzlich Minicar Fahrer zu sein. Aber so ist das! Heute sitze ich noch im Taxi und morgen in einem Minicar.

Ich werde mich auf jeden Fall an die Rückkehrpflicht halten. Ihr findet mich immer, wenn ich keinen Auftrag habe und nicht gerade mit Euch am Dach quatsche, in der Angersbachstr. 2a
    
Euer Manfred

Hr-Hessenschau vom 26.12.2015 berichtet über erreichten Kompromiss!

Der Anfang ist getan!

Wir haben uns zusammengeschlossen, um gemeinsam für unsere Interessen zu kämpfen.

Ein erstes von uns angegangenes Problem:

… die Zufahrt zu den ÄrztInnen in der Kasseler Innenstadt (Fussgängerzone) ohne Knöllchengefahr, hat durch unseren gemeinsamen Einsatz zu einem Kompromiss – am Runden Tisch mit Stadtbaurat Nolda – geführt. Dieser gilt zunächst für ein Jahr. Danach werden wir sehen, wie wir mit diesem leben können.

Eines aber zeigt sich schon jetzt! Wenn wir uns zusammenschliesen und was tun, dann erreichen wir auch was …

Die Hessen schau berichtete am 2ten. Weihnachtstag über den erreichten Kompromiss:


Der Beitrag ist auf unserer Facebook-Seite zu finden: https://www.facebook.com/igkutsche/


 

HR-Hessenschau vom 07. Mai 2015 – Die IG zu Gast bei Stadtbaurat Nolda!

Unter dem Titel
Kassel:
Taxifahrer sauer über Fußgängerzone“

berichtete der HR in der Hessenschau über den Mißstand, das weder Taxen noch Mietwagen alte, gehbehinderte und gesundheiltlich angeschlagene Patienten, zu den Praxen der Ärztinnen und Ärzten in der Kasseler Innenstadt (Fußgägngerzone) befördern dürfen.

Auch wurde von der Zusammenkunft von Ärzten, Patienten und der IG der Kutscherinnen und Kutscher (IGK) – auf deren Initaitive hin diese zustande kam – mit dem Verantwortlichen der Stadt Kassel – Stadtbaurat Nolda berichtet.


Der Beitrag ist auf unserer Facebook-Seite zu finden: https://www.facebook.com/igkutsche/


 

Besserer Kundenservice für Kranke in der Kasseler Innenstadt

Es kann losgehen!

Zum Anfang der nächsten Woche erhalten alle Ärztinnen, Ärzte und medizinische Praxen folgendes Schreiben der IG der Kutscherinnen und Kutscher:

An alle Ärztinnen, Ärzte
und medizinische Praxen in der Kasseler Innenstadt!

Sehr geehrte Damen und Herren!

Wir, die Interessengemeinschaft ( IG ) der Kutscherinnen und Kutscher, haben uns vor kurzem gegründet, um die Arbeitsbedingungen der Fahrerinnen und Fahrer im Taxi- und Mietwagengewerbe, in Kassel und Umgebung zu verbessern. Auch ist es uns ein Anliegen, den Service für unsere Fahrgäste zu verbessern.

Wie Sie aus eigener Erfahrung wissen, ist die Parksituation in der Kasseler Innenstadt alles andere als gut. Dies betrifft auch die Anfahrt zu Ihren Praxen und somit auch Sie und Ihre Patienten. Gerade ältere und kranke Menschen sind oft nicht in der Lage den weiten Weg, von den offiziellen Haltemöglichkeiten, zu Ihren Praxen, ohne erhebliche Anstrengung oder Schmerzen zurückzulegen.

Unser Anliegen ist es, Ihre Patienten wann immer dies notwendig ist, vor Ihrer Praxistür absetzen und dort auch wieder abzuholen zu können. Dies ist uns zurzeit aber nicht immer möglich, da Taxen und Mietwagen gesetzlichen Bestimmungen unterliegen und wir bei einer Zuwiderhandlung mit der Zahlung eines Ordnungsgelds bestraft werden können. Die Stadtkasse hat uns nur allzu oft, für unsere Gutmütigkeit gegenüber den Kunden, abkassiert.

Es sollte aber möglich sein, diese Bestimmungen zum Wohle der Patienten zu lockern. Hierbei sind wir Ihre Hilfe angewiesen.

Die IG der Kutscherinnen und Kutscher hat sich Gedanken darüber gemacht, wie die Situation für die Patienten zu verbessern wäre. Ein zeitlich begrenztes Befahren (siehe Lieferverkehr) z. B. der Oberen-, unteren Königstrasse, der Wilhelmstraße oder des Königsplatz zu den Sprechstundenzeiten, wäre im Sinne aller und würde zudem den Service für Ihre Patienten um ein Vielfaches verbessern.

Es wäre deshalb sehr nett, wenn sie die beigefügte Unterschriftenliste in Ihrer Praxis auslegen würden, damit sich ihre Patienten in diese eintragen können. Schön wäre es auch, wenn Sie sich persönlich in diese eintragen würden. Wir werden die Listen dann persönlich bei Ihnen abholen und uns mit diesen an die zuständigen Kasseler Stellen wenden, um über ein zeitlich begrenztes Befahren der genannten Straßen verhandeln.

Wir bitten Sie, uns in unserem Vorhaben zu unterstützen!

Mit freundlichen Grüßen:

Ihre IG der Kutscherinnen und Kutscher

Mit dieser Initiative geht die IG ein erstes Problem der Kolleginnen und Kollegen an.


 … Und dann wäre da noch der gesetzliche Mindestlohn!!!!!!

… Auch der Einführung des gesetzlichen Mondestlohnes – im kommenden Jahr – werden wir unsere vollen Aufmerksamkeit widmen und uns mit anderen Initiativen koordinieren.

Überall steigen die Beförderungsentgelte! Begründet wird dies eben mit der Einführung des Mindestlohnes. Zu befürchten ist jedoch, dass die Kolleginnen und Kollegen in den seltensten Fällen auch ihre gesamte Arbeitszeit – inklusive der Bereitstellungszeiten (warten auf Fahrgäste) – mit €8,50 entlohnt bekommen.

Vielen Kolleginnen und Kollegen wurde zudem zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Natürlich mit dem Versprechen, sie dann 2015 mit einem neuen Arbeitsvertrag wieder einzustellen. Wir haben zig solcher Arbeitsverträge gesehen. Kaum einer davon ist wirklich rechtlich korrekt.

Zudem verlieren die gekündigten Kolleginnen und Kollegen den Kündigungsschutz, der ihnen nach jahrelanger Arbeit für das Unternehmen eigentlich zustehen würde. Uns scheinen deshalb auch die meisten Kündigungen nicht rechtens zu sein. …

Wir werden jedenfalls an diesem Thema dranbleiben …

Eure IG der Kutscherinnen und Kutscher

Extra-Tipp Kassel berichtet über die IG

In seiner Mittwochsausgabe berichtete der Extra-Tipp Kassel über uns folgendes:

Extra-Tipp-2014-12-04-II(Quelle: Extra Tipp Kassel – Mi, 03.12.2014 – Klick aufs Bild zum besseren Lesen)

Am Inhalt des Artikels gibt es eigentlich nichts auszusetzen. Aber am dem Zitat – also dass, was der Kollege Manfred Alter gesagt haben soll – schon.

Manfred ist ein alter Hase im Gewerbe, der sowohl Mini-Cars, als auch Taxen gefahren hat und noch fährt. So etwas kann er gar nicht gesagt haben und hat er auch nicht. Gesagt hat er in etwa folgendes:

Miteinander konkurieren doch in Wirklichkeit die einzelnen Unternehmen. Die Arbeitsbedingungen jedoch, sind für alle Kolleginnen und Kollegen beinahe überall gleich!

Wie gesagt wir freuen uns über diesen alles in allem guten Beitrag.

Auch hat der Kollege Manfred Alter bereits mit dem verantwortlichen Redakteur Herrn Ulf Schaumlöffel gesprochen. Dieser hat zugesagt, den Beitrag in der Online-Version sofort zu ändern und dieses Missverständnis im nächsten Beitrag – wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Zugang zu den Ärzten in der Innenstadt – richtigzustellen.