Archiv der Kategorie: Neuigkeiten

Das liebe Fahrpersonal!

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ihr Ruft immer warum macht das Ordnungsamt nichts oder zu wenig gegen die Mietwagen? Habt ihr mal Überlegt, dass ihr an vielen Sachen selbst Schuld habt?

Ihr steht an den Bahnhöfen und wartet auf Fahrgäste! Kommt dann endlich ein Fahrgast, ist die Fahrt nicht lang genug und ihr schickt den Fahrgast, der nur nach Hause möchte weiter. Wir haben eine Beförderungspflicht! Das bedeutet, dass der Fahrgast gefahren werden muss, egal wo er hin möchte.

Fahrgäste stehen vor verschlossenen Taxen und werden nicht befördert. Das kann nicht im Sinn der Unternehmer, Fahrgästen und euch sein. Aber ihr beschwert euch, dass zu wenig Umsatz eingefahren wird. Ihr bekommt doch Mindestlohn!? Da ist es doch egal wie weit die Fahrt geht. Bei Verspätungen hält sich ein Teil des Fahrpersonals auf den Bahnsteigen auf, um den ersten Zugriff auf Fahrgäste zu haben, die einen DB Gutschein haben und nach Auswärts fahren. Warum? Wie gesagt: Ihr bekommt doch den Mindestlohn!?

Wenn ich sehe, dass bei längeren Wartezeiten in einigen Autos Karten gespielt und dabei vergessen wird, dass man am Halteplatz steht, wird mir übel. Denn es wird so lange gespielt bis der Fahrgast neben dem Fahrzeug steht und anklopft. Dann springen auf einmal drei oder mehr Personen aus dem Auto und laufen weg. Der Fahrer bleibt sitzen und wartet bist der Fahrgast seinen Koffer selbst verstaut hat.

Wenn ich die Bekleidung vieler KollegInnen sehe, stellt sich mir die Frage in welchem Altkleidercontainer sie diese gefunden haben. Auch scheinen einige Seife und Wasser nicht zu kennen.

Heute ist es Üblich das für jede Fahrt das Navi genommen wird! Wenn das Gerät richtig eingestellt wäre, ist dagegen kaum etwas zusagen. Aber diese Geräte sind fast immer auf den schnellsten Weg eingestellt. Aber der schnellste Weg ist nicht immer der kürzeste. Einem Gro0teil des Fahrpersonals ist dies bekannt und es betrügt so den Kunden.

Auch gibt es KollegInnen die über Mietwagen aufregen, aber selbst unter Mietwagenpreis fahren. Wenn ich höre, dass FahrerInnen die Fahrgäste fast dazu nötigen, dass das Trinkgeld erhöht wird, wird mir Schlecht. So etwas geht gar nicht!

Es gibt FahrerInnen die sich lautstark über den gesamten Bahnhofsplatz lautstark begrüßen. Einige Fahrgäste, die dies mitbekommen schütteln nur mit dem Kopf und gehen lieber zu Fuß, oder nehmen die Straßenbahn um nach Hause zukommen.

Am Wochenende ist ab einer gewissen Zeit kein geregelter Funkbetrieb mehr möglich, da viele von KollegInnen vor der Disco stehen und sich für die Zentrale besetzt melden. Hat Euch schon mal jemand gesagt, dass die Woche nicht nur aus Freitag und Samstag besteht? Hin und wieder nutze ich ein Taxi, um mit meiner Frau nach Hause zu fahren. Meist von Waldau aus. Wenn ich mir ein Fahrzeug über die Zentrale rufe, habe ich immer das gleiche Problem. Die FahrerInnen versuchen mir Umwege anzubieten. Ich bin deshalb dazu übergegangen, ein oder zwei FahrerInnen aus meinem Handyspeicher anzurufen.

Wir TaxifahrerInnen sind die ersten, die der Fahrgast bei seiner Ankunft sieht. Dabei sollten wir einen guten Eindruck hinterlassen und natürlich betrifft obiges nur den kleineren Teil des Fahrpersonals.

Liebes Fahrpersonal!

Hier seit ihr gefordert und nicht das Ordnungsamt! Und daran ist auch der böse, böse Mietwagen nicht Schuld. All diese oben aufgeführten Dinge wären früher so nicht möglich. Ein solches Fehlverhalten wurde von den KollegenInnen selbst angesprochen und die betroffenen FahrerInnen zurechtgewiesen.

Liebes Fahrpersonal!

Wer hat euch gesagt, dass Gesetze für Taxen nicht gelten. Ihr selbst seid zu einem Großteil der Misere im Gewerbe verantwortlich. Nicht der Chef zahlt Euer Gehalt, sondern der Fahrgast

Euer Jack

Unsere Konkurrenz! Mietwagen, Uber, der NVV! Was tun …?

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Ihr beschwert euch alle über die vielen Mietwagen. Sicher nicht ganz zu unrecht, aber Mietwagen gehören seit über 50 Jahren zu unserem Stadtbild. Nicht jede/r BürgerIn kann es sich leisten in ein Taxi zusteigen. Also nimmt er sich einen Mietwagen. Glaubt ihr etwa, dass alle Fahrgäste der Mietwagen auch in ein Taxi steigen würden? Ihr glaubt, dass die Mietwagen die große Bedrohung für das Gewerbe sind.

Aber ihr nehmt zum Beispiel nicht wahr, dass der NVV im Raum Eschwege und Sontra einen Fahrdienst aufgebaut hat. Der nennt sich Grünes Auto! Schaut einfach mal auf die Internetseite des NVV. Da seht ihr die Bedrohung!

Und fragt euch doch einmal warum einige Taxen UnternehmerInnen selbst Mietwagen unterhalten. Auch deren Mietwagen sind zum Teil sehr gut Ausgelastet. Diese Fahrten könnten gut von Taxen durchgeführt werden. Aber auch von diesen Fahrten sehen wir nichts.

Ich sehe aber viel größere Probleme auf das Gewerbe in Kassel und anderen Städten zukommen! Es gibt zum Beispiel UBER schon in Großstädten wie München, Hamburg, Berlin usw. Auch andere Fahrdienstvermittler bieten bereits ihre Leistungen an. Zum Beispiel My Taxi bundesweit oder Moia in Hannover. Es gibt dazu noch verschiedene Apps, mit denen man ein Taxi bestellen und auch bezahlen kann. Ihr müsst nur mal im Internet nachsehen, dann sollte jedem klar sein, dass diese Welle das Gewerbe überrollen wird und nur wenige dies überleben werden.

Ich rede hier noch nicht einmal von Selbstfahrenden Taxen (Fahrzeugen) wie sie Daimler, VW und alle anderen Hersteller zurzeit entwickeln. Diese werden zwangläufig über Kurz oder Lang auf den Markt kommen. Die meisten Zentralen in Deutschland sind Fahrdienstvermittler da sie keine eigenen Fahrzeuge unterhalten.

Das so genannte Problem mit Mietwagen ist kein Kasseler Problem, sondern wenn es überhaupt ein Problem ist, ist dieses Bundesweit.

Doch kommen wir nun einmal zu dem Ordnungsamt (OA) der Stadt Kassel. Ich weis, dass die Ordnungsbehörde Kassel nur für die Mietwagen zuständig ist, die in Kassel eine Konzession erhalten haben und damit auch für die Einhaltung der Rückkehrpflicht dieser Fahrzeuge Für alle anderen Mietwagenunternehmen ist nicht das Ordnungsamt Kassel, sondern die Behörde zuständig die, die Konzessionen ausgestellt hat. Also in unserem Fall die umliegenden Gemeinden.

Ich weis aber aus eigener Erfahrung, dass das OA Kassel sehr locker mit seinen Aufgaben gegen über den Mietwagen umgeht. Das OA Kassel hat damit einen rechtsfreien Raum, der von den Mietwagen genutzt wird. Ich frage mich immer warum niemand bei der übergeordneten Behörde vorstellig wird. Kann es sein das ein Streifenwagen des OA Kassel am Bahnhof Wilhelmshöhe seiner Streifentätigkeit nachgeht ohne das dieser Streife die Mietwagen auffallen, die dort im Halteverbot stehen? Es wird von der Streife einfach in eine andere Richtung geschaut. Eine andere Möglichkeit dieses Problem zu lösen ist: Sie Streife hält kurz an. Fährt dann weiter. Die Mietwagen verlassen den Bahnhof und das Streifenfahrzeug fährt an der Ampel nach rechts in Richtung Innenstadt. Die Mietwagen fahren nach links in Richtung Bahnhof Wilhelmshöhe. Bei diesen Streifenfahrten werden keine Ordnungswidrigkeitsanzeigen geschrieben. Warum nicht liebes OA Kassel.

Aber! Liebe Kolleginnen und Kollegen! Warum schreibt Ihr keine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen diese Mitarbeiter? Ihr müsst euch eben mit euren Anliegen an den Landkreis wenden. Natürlich wird gegen die Rückkehrpflicht verstoßen. Aber fragt Euch doch mal, ob Ihr als FahrerInnen nicht selbst etwas unternehmen könnt. Eine Möglichkeit ist: Schreibt Dienstaufsichtsbeschwerten gegen die MitarbeiterInnen des Ordnungsamtes, wenn ihr seht, dass die MitarbeiterInnen ihrer Pflicht nicht nachkommen. Ihr seht dies doch jeden Tag am ICE Bahnhof.

Warum also nicht zur Abwechslung mal eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen MitarbeiterInnen de OA schreiben. Dies wäre sicher vor allem die Aufgabe der UnternehmerInnen, die sich ja ständig über schwindenden Umsatz beklagen. Aber auch jede/r von euch kann so eine Beschwerde beim Regierungspräsidium einreichen. Dies Schritt wird aber weder von den FahrerInnen noch von den UnternehmerInnen, noch von einer Zentrale gemacht umgesetzt. Ich frage mich warum geschieht auf diesen Ebene nichts?

Ja ich weis, dass in Kassel viel mehr Mietwagen fahren. Die sind aber alle im Landkreis zugelassen und sind so dem Zugriff der Stadt Kassel entzogen. Hier sollten alle TaxiunternehmerInnen und Zentralen einmal Druck auf die zuständigen Ordnungsämter im Landkreis ausüben. Das diese in Zusammenarbeit mit dem OA Kassel etwas unternehmen. Aber auch ihr die alle auf die Mietwagen schimpf könnt etwas machen, schreibt sie auf und gebt die Anzeigen bei der Verkehrsaufsicht ab. Es gibt zudem eine App für Verstöße gegen die Rückkehrpflicht. Die APP läuft beim Bundesverband Taxi- und Mietwagen auf und wird dort von einer Rechtanwältin bearbeitet. Die App ist im Play Store für Androit zu finden und heißt btMv. Ich bin mir zwar sicher, dass diese sich keine/r von euch auf sein Smartphone herunterladen wird, aber so haben habe ich es euch zumindest mal mitgeteilt und ihr könnt euch i, Nachhinein nicht mehr darüber beschweren, das ihr davon keine Ahnung hattet.

Euer Jack

Hallo, liebe Kasseler Taxizentralen!


Liebe Kolleginnen und Kollegen in den Kasseler Taxi Zentralen!

Ihr werdet bestimmt Erstaunt sein, dass meine Kritik auch an Euch nicht vorüber geht. Ich weiß, dass meine Kritik bei Euch nicht an der richtigen Adresse ist. Heute wird nicht oder kaum noch telefoniert, sondern mit Apps gearbeitet. Aber keine Zentrale hat auf diese Änderung – der Gewohnheiten – besonders bei jüngeren Kunden reagiert. Im Gegenteil, es wird weiter vermittelt wie in der Steinzeit.

Von vielen Unternehmen sieht man Werbung im Internet (Facebook usw), nur nicht von Unternehmen des Kasseler Taxi-Gewerbes. Hat in den Kasseler Zentralen noch keiner gemerkt, dass es das Internet als Werbeplattform gibt? Der Fahrgast will nicht in den Stoßzeiten in endlosen Warteschlangen irgendeine Musik hören, bis der Disponent endlich mit ihm spricht und seine Wünsche entgegen nimmt. Mit einer App geht das alles viel schneller. App drücken und sehen wo ist mein Taxi. Dies trifft auf ausländische Gäste in unserer Stadt im Besonderen zu. Diese wissen nicht immer wo sie sich gerade genau befinden.

Hat schon einmal jemand in den Zentralen über eine Kooperation der Kasseler Zentralen nachgedacht. Ich glaube nicht! Leider hat jede Zentrale nur den eigenen Vorteil im Blick und hat Angst dadurch die eigenen Kunden zu verlieren. Auch könnte man Versuchen das Pflichtfahrgebiet auf die Randgemeinden von Kassel auszudehnen. Auch das ist scheinbar noch keinem in den Sinn gekommen. Dies würde sicher einige Probleme lösen, ich denke hier an Krankenfahrten.  Ich weiß, wie schwer Ihr es in der Disposition mit dem Fahrpersonal habt. Darunter sind so einige FahrerInnen die es euch besonders schwer machen, gute Arbeit zu leisten. Habt Ihr Euch mal gefragt warum dies so ist? Natürlich wisst Ihr woran das liegt. Ihr habt keine Möglichkeiten eine/n FahrerIn zu sperren oder in einer anderen Form zu sanktionieren. Diese fehlende Kompetenz macht Euch das Arbeiten noch schwerer. Die FahrerInnen wissen dies sehr genau und einige machen deshalb eigentlich was sie wollen. Der Fahrgast bleibt dabei auf der Strecke und ruft unter Umständen nicht mehr an. In vielen Gesprächen die ich mit Euch geführt habe, habe ich festgestellt das Euch diese Situation auch nicht gefällt und ich habe immer wieder gehört:“ Würden wir eine/n FahrerIn sanktionieren, dann habe wir am nächsten morgen den Unternehmer des/der FahrerIn am Hals, weil der/diese eine Beschwerde gegen uns als Disponent/innen geschrieben hat. Die Geschäftsleitung steht in diesen Dingen immer näher bei den der Zentrale angeschlossenen Unternehmen, als bei den MitarbeiterInnen der Zentralen.“

Liebe Zentralen Ihr habt faktisch kein Nachtgeschäft mehr! Das Fahrpersonal fragt sich warum soll wir da weiter draußen bleiben? Es gibt ja nichts zu arbeiten. Zwei der drei Zentralen haben ab Uhr 22:00 die Arbeit eingestellt. Die dritte Zentrale ist zwar besetzt, hat aber so gut wie keine Fahrzeuge auf der Straße. Die Unternehmer/innen fordern anscheinend das Fahrpersonal auf, die Fahrzeuge zu diesem Zeitpunkt abzustellen. Denn alles andere ist unwirtschaftlich. In den frühen Morgenstunden fehlt dann das Fahrpersonal, um Fahrgäste zu bedienen. Warum wird nicht das Fahrpersonal von den Zentralen mit dem Mindestlohn (ML) bezahlt, um diese Zeit – bis das Fahrpersonal der Tagschicht endlich ausgeschlafen und wieder verfügbar ist – zu überbrücken. So würde man/frau das Problem des nicht Bedienen lösen können.Keine der drei Kasseler Taxi Zentralen hat in den letzten Jahren Werbung gemacht. Werben oder Sterben! Potenzielle Geschäftspartner (z. B. Restaurants und Gaststätten) der Zentralen müssen auf Kellnerblöcke oder Schreibmaterial – mit Werbung der Zentralen – nach Bestellung oft eine halbe Ewigkeit warten, bis sie diese geliefert bekommen. Wenn FahrerInnen danach fragen, gibt es fast immer die gleichen Antworten: “Ist im Moment nicht da oder kommt die nächsten Tagen.“ So kann man/frau meiner Meinung nach nicht mit so wichtigen Geschäftspartnern umgehen.

Statt vernünftiger Werbung, werden Festpreise für Fahrten im Pflichtfahrgebiet gemacht, die kein vernünftiger Mensch nachvollziehen kann. Diese Fahrten sind eigentlich illegal, werden aber von dem Fahrpersonal auf Druck der Zentralen und der angeschlossen UnternehmerInnen durchgeführt. Die Zentralen sind anscheinend nicht mal in der Lage oder Willens, die GeschäftspartnerInnen anzurufen um nach zufragen, warum die Zentrale nicht mehr angerufen wird, wenn ein Gast ein Fahrzeug benötigt. Man/frau nimmt es anscheinend als gegeben hin.

Den Zentralen laufen die KundInnen weg und fahren immer öfter mit anderen Anbietern! Warum stellt sich mir die Frage? Keiner in den Zentralen macht sich scheinbar Gedanken wie man das Ändern kann. Dafür werden Festpreise ohne Ende für Hotels gemacht, die von dem Fahrpersonal gefahren werden müssen. Jeder Festpreis bedeutet aber weniger Umsatz für das Fahrpersonal. Ach! Habe ich ja ganz vergessen! … Das Fahrpersonal bekommt ja Mindestlohn! …

Auch werden Beschwerden von Fahrgästen und Fahrpersonal nicht oder nur unzureichend verfolgt oder gar sanktioniert. In den Zentralen gibt es scheinbar keinen Strafenkatalog zur Sanktionierung des Fahrpersonals oder aber dieser wird nicht angewandt. In anderen Berufszweigen werden Weiterbildungen angeboten. Ich kenne in Kassel keine Zentrale, die dies anbietet. Warum nicht? Wäre doch eine tolle Sache für die Fahrer/innen, die permanent Anlass zur Klage geben.
Liebe KollegenInnen in der Disposition!

Ich als ehemaligen Fahrer fand es immer sehr angenehm, wenn sich der/die jeweilige Nacht oder Tag FunkerIn – zum Schichtbeginn – mit ein paar persönlichen Worten angemeldet hat. **In den nächsten 5 Nächten ist Henning bei Euch Nachteulen** Warum wird dies nicht mehr praktiziert? Da es auch immer wieder Ärger zwischen Fahrpersonal und Funker gibt, wäre es auch ganz schön, wenn es für das Fahrpersonal eine E-Mail Adresse gäbe, wo es sich über den/die FunkerIn beschweren kann. Die Mails könnten bei der Geschäftleitung auflaufen und dort bearbeitet werden.

Auch stelle ich mir immer wieder eine Frage! Warum stehen am Halteplatz (HP) 30 bis zu 20 Fahrzeuge, obwohl dieser HP nur für 4Taxen zugelassen ist? Die Zahl 30 hat nicht die Bedeutung, dass bis zu 30 Taxen dort stehen sollen. Sollte sich das geändert haben, dann habe ich in meiner aktiven Zeit einiges verpasst. Hier könnte die Zentrale eingreifen und damit die Beschwerden der AnwohnerInnen reduzieren. Der Zustand an diesem HP ist für diese und die Gaststätte unerträglich. Auch solch eine Sache fällt in den Bereich der Zentralen und müsste dort gelöst werden. Ein noch größeres Problem für die Zentrale ist der Bahnhof Wilhelmshöhe. An diesem Bahnhof herrscht Anarchie in Reinkultur. Den Zentralen ist dieses Problem bekannt. Aber weder die Gesellschafter, noch die Geschäftsleitungen oder die angeschlossnen UnternehmerInnen machen sich darüber Gedanken. Es wird von keiner Seite etwas unternommen. da man hier schon aufgegeben hat und dem Fahrpersonal das Feld des Handelns überlassen hat. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, dass die DB das Heft des Handelns selbst in die Hand nimmt. Dann ist das Geschrei aller auf einmal wieder sehr groß und wieder mal tragen am Ende angeblich andere die Schuld. In anderen Städten gibt es an solchen Brennpunkten eine Aufsicht, die für einen geregelten Ablauf sorgt.

Aber liebe Zentralen in Kassel schlaft ruhig weiter! Wie in den letzten 20 Jahren. Bis in Kassel das Taxi Gewerbe ganz den Bach runter gegangen ist. Ihr könnt ja dann sagen: Das ALLES ist die Schuld der Mietwagen!!! Daran liebes Fahrpersonal ist der böse, böse Mietwagen schuld???

Euer: Jack

Erwerbslosen-Initiative in der Rothen Ecke!

Das könnte auch für so manche/n Taxi- und MietwagenfahrerIn von Interesse sein!‚ROTHE ECKE!?“
Was ist die Rothe Ecke, wie komme ich dahin und was gibts da noch?
Hier findet ihr weitere Informationen – Rothe Ecke Homepage

Taxen vs. Mietwagen und der Mindestlohn!

Früher gab es keinen Mindestlohn (ML), sondern es wurde nach Umsatz bezahlt. Das hatte zur Folge, dass die Nachtschichten etwa 12 Stunden – minus der Pausen – lang waren. Keine und Keiner hat über zu wenig Umsatz geredet.

Heute wird nach 3 – 4 Stunden das Auto vor eine Teestube oder auf den Hof gestellt und es wird unter dem Fahrpersonal mehr denn je über den Umsatz gesprochen. Die Frage muss aber sein warum wird über Umsatz gesprochen? Die Fahrerinnen und Fahrer bekommen doch jetzt Mindestlohn!Der ML setzt sich aus Grundlohn und Zuschlägen zusammen. Mit der Einführung des ML sollte das Thema – „Umsatzbeteiligung“ für das Fahrerpersonal – eigentlich der Vergangenheit angehören. Aber warum legt dieses dann die Arbeit nieder, um für mehr Umsatz zu demonstrieren? Ich kann das nicht wirklich nachvollziehen. Ist die Erde doch eine Scheibe, oder lässt sich in Kassel das Fahrpersonal vor den Karren der Unternehmer spannen?

In anderen Städten wird von Unternehmern und Fahrer/innen auch demonstriert. Aber nicht wegen der Umsätze, sondern aus Sorge um das Taxigewerbe. In diesen Städten treiben UBER, MOIA und andere Fahrdienstvermittler ihr Unwesen. In Kassel dagegen, demonstriert das Fahrpersonal der Taxen gegen die Mietwagenkonkurrenz, die allein für schwindende Umsätze verantwortlich gemacht wird.

In anderen Städten freut man sich über Kontrollen vom Zoll, weil immer wieder Verstöße gegen das MLG (Mindestlohngesetz) festgestellt und schwarze Schafe bestraft werden. In Kassel sind bei solchen Kontrollen die Haltplätze am Tag und in der Nacht leer, bis die Kontrollen zu Ende sind. Warum eigentlich? Ich denke, es bekommen doch alle den Mindestlohn! Leider ist der Erfolg solcher Kontrollen bescheiden! Zum Glück für viele, weil der Zoll die falschen Ansätze bei seinen Kontrollen hat.Bei einer Entlohnung nach Umsatz hatten die Fleißigen ihr Auskommen, die weniger Fleißigen eben nicht. In dem Gewerbe ist schon immer gejammert worden und wird auch weiter gejammert, egal wie gut oder schlecht es dem Taxengewerbe gerade geht. Zu dem Thema ML für das Fahrpersonal läst sich bestimmt noch einiges sagen. Darauf möchte ich aber mal fürs Erste verzichten.

Nur so viel: Es gibt in Kassel tatsächlich Unternehmen, die den Mindestlohn zahlen. Deren Fahrerpersonal hat offiziell einen 8 Stunden Arbeitstag. Inoffiziell sollen sie jedoch 10 Stunden für das Unternehmen fahren. Dieser Forderung kommen die meisten FahrerInnen ohne zu murren nach.

An allem sind sicher die bösen, bösen Mietwagen Schuld!?!?

Euer: Jack

Ebenfalls interessant:
– Informationsseite für Kutscherinnen und Kutscher
– Nordhessen deine Taxifahrer/innen