Archiv der Kategorie: News

Neue Regeln zum Befahren der Fussgängerzone:

Ergebnis_Fussgaengerzone(Quelle: HNA-Online vom 25.11.2015 – Kassel)

Arztfahrten für Taxis jetzt
Axel-Schwarzeinfacher

Mitte. Im Konflikt um Patientenfahrten von Taxis und Minicars zu Arztpraxen in der Fußgängerzone haben sich Stadt und Fahrgastunternehmen jetzt auf Erleichterungen geeinigt.

Unter Einhaltung bestimmter Regeln dürfen die Chauffeure von Taxis und Mietwagen neuerdings bei Patientenfahrten bestimmte Punkte im Raum Wilhelmsstraße sowie zwischen Königsplatz und Stern ansteuern, ohne einen Strafzettel zu riskieren.

Dass es für die Hilfsbereitschaft der Fahrer immer wieder solche Quittungen gibt, hatten die beiden Kasseler Taxifahrerverbände wiederholt kritisiert. Auf Einladung von Verkehrsdezernent Christof Nolda hat es daraufhin zwei Runde Tische mit Vertretern der Stadt, von Taxi- und Minicar-Zentralen sowie der Fahrervereinigungen gegeben.

Dabei ist die Stadt von ihrer früheren Linie abgerückt, den Taxis zum Befahren der Fußgängerzone den Kauf von autogebundenen Sondergenehmigungen anbieten zu wollen. Das sei viel zu teuer, hieß es von den Unternehmern. Statt dessen sollen Patientenfahrten nun ähnlich wie der Lieferverkehr behandelt werden.

Diese Vereinbarungen wurden – zunächst testweise für ein Jahr – getroffen:

  • Bis 11 Uhr dürfen Taxis und Minicars bei Arztfahrten ebenso wie Lieferanten in die Wilhelmsstraße fahren und dort auch halten – Bedingung: Sie legen ein Schild „Krankenfahrt“ oder „Arztfahrt“ hinter der Windschutzscheibe aus.
  • Von 11 bis 19 Uhr sollen die Chauffeure in der Fußgängerzone auf jenen Flächen halten, die als eingeschränktes Halteverbot oder als Anwohnerparkplätze markiert sind. Auf Strafzettel will die Stadt verzichten, wenn ein Schild ausgelegt ist.
  • Die Zufahrt zur Wilhelmsstraße ist allein von der Garde-du-Corps-Straße her gestattet – das Ordnungsamt wird dort links auf Höhe des Kinos noch eine Stellfläche ausweisen.
  • Auf dem Landgraf-Philipps-Platz können Taxifahrer bei Arztfahrten im Raum Untere Königsstraße / Stern ihre Autos abstellen. Der Platz ist seit kurzem ohne zeitliche Einschränkung für den Lieferverkehr freigegeben, so dass das neue Verfahren auch dort gilt.
  • Arztpraxen am oberen Königsplatz können über den Hof an der Mauerstraße angefahren werden – die Schranke dort soll eine Klingel bekommen.
  • Nach wie vor bleiben die Obere und Untere Königstraße, der Opern- und der Königsplatz tabu für Taxis und Minicars – auch mit Patienten.

Vor den Beratungen seien Mitarbeiter der Bauverwaltungs- und des Straßenverkehrsbehörde den Hinweisen auf schwierig erreichbare Arztpraxen nachgegangen, sagte Rathaussprecher Ingo Happel-Emrich auf Nachfrage der HNA. Aus Sicht der Stadt gebe es nur bei sehr wenigen Praxen echte Zufahrtsprobleme, die durch geringfügige Änderungen an der Verkehrsbeschilderung zu beseitigen seien. „Unter Inkaufnahme von kleinen Fußwegen“ könne damit nun jede Arztpraxis in der Fußgängerzone per Taxi oder Minicar erreicht werden.

Befahrbarkeit der Innenstadt (Fußgängerzone) für Taxen und Mietwagen bei PatientInnenfahrten!

Ergebnis des Runden Tisches bei Stadtbaurat Nolda!

Am 29. Juli und dem 02. Oktober, fanden Gespräche bezüglich der PatientInnenfahrten zu den ÄrztInnen in der Kasseler Innenstadt – insbesondere innerhalb der Fußgängerzone – mit Stadtbaurat Nolda statt.

Arztfahrten

An den Treffen nahmen von Seiten der Stadt Kassel, neben Stadtbaurat Nolda,  VertreterInnen des Ordnungs- und des Stadtbauamtes teil. Von Seiten der Taxen- und  Mietwagenunternehmen beteiligten sich Vertreter der Taxen- und Mietwagenzentralen, sowie die TaxifahrerInnen IG an den Gesprächen. Und natürlich Vertreter der IG der Kutscherinnen und Kutscher, durch deren Initiative, dieser Runde Tisch zustande kam.

Am Ende des 2ten. Runden Tisches (er war in Wirklichkeit eckig) kam ein Kompromiss zustande, der testweise für ein Jahr gelten soll. Danach soll es erneut – bei Bedarf – Gespräche geben.

Unter anderem soll dann festgestellt werden:

– Ob die getroffenen Vereinbarungen, von den Kolleginnen und Kollegen eingehalten wurden!

– Ob die Vereinbarungen für die Beförderung von PatientInnen, zu den ÄrztInnen in der Kasseler Innenstadt – Fußgängerzone – ausreichend und zweckdienlich sind.

Aus Sicht der IG der Kutscherinnen und Kutscher, kann bei den getroffenen Vereinbarungen nicht unbedingt von einem vollen Erfolg gesprochen werden. Aber das Ergebnis ist ein Anfang und zeigt, dass auch Kutscherinnen und Kutscher etwas erreichen können, wenn sie aktiv werden und gemeinsam für die Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen kämpfen. Jetzt sollten wir erst einmal versuchen, ob wir mit den getroffenen Vereinbarungen leben können.

Die Vereinbarungen im Einzelnen:

  • Wichtig: Zu allererst, sollte jedes Fahrzeug mit einem Schild o. ä. ausgerüstet werden, auf dem in etwa folgendes stehen soll: “ Krankenfahrt, Arztfahrt, Fahrzeug führt eine Arztfahrt durch etc.”!

    Dieses ist gut sichtbar, beim Verlassen des Fahrzeugs, hinter der Windschutzscheibe anzubringen. Am besten erstellt jedes Unternehmen dieses einheitlich für die Fahrzeuge.

  • Die Obere- und unter Königstraße, Operplatz, Königsplatz bleiben tabu. Dort hat kein Taxi und kein Mietwagen etwas zu suchen.

  • Das Befahren der Zonen für den Ladeverkehr, ist auch Taxen und Mietwagen in der Zeit von 19:00 Uhr bis 11:00 Uhr, für die Fahrt zu ÄrztInnen, gestattet. Die Einfahrt in die Wilhelmsstrasse hat hierbei, von der Garde du Corps Strasse aus, zu erfolgen.

  • Nach dieser Zeit sollen alle Taxen und Mietwagen, die als “eingeschränktes Halteverbot” markierten Zonen und “Anwohnerparkplätze” im Bereich der Innenstadt nutzen, wenn sie eine/n Patienten/in zu den ÄrztInnen bringen oder von dort abholen.

    Wichtig: Sollte dieser Vorgang etwas länger dauern, dann sollen sich die Kolleginnen und Kollegen, dies kurz in der Praxis bestätigen lassen. Diese Bestätigung kann im Fall des Falles dazu führen, dass eine Sanktionierung an diesen Stellen, von der Ordnungsbehörde zurückgenommen wird.

  • Damit in der Wilhelmsstrasse – Dr. Luther – auch nach 11:00 Uhr gut zu erreichen ist, wird das Ordnungsamt dafür sorgen, dass ein entsprechender Platz in der Garde du Corps Strasse (linke Seite / Kino) kurz vor der Einfahrt in die Wilhemsstrasse markiert bzw. eingerichtet wird.

  • Um ÄrztInnen – Dr. Fahim – am oberen Königsplatz zu erreichen, soll die Anfahrt künftig über die rückwärtige Seite des Gebäudes, von der Mauerstrasse aus, erfolgen. Hierzu wird eine Klingel vor der dortigen Schranke installiert, die von den Kolleginnen und Kollegen betätigt werden kann, um Einlass auf den Hinterhof zu erlangen.


    Wichtig:
    Taxen können die Rückseite des Gebäudes, sowohl vom Stadtbad Mitte, als auch von der Kölnischen Strasse aus, anfahren. Mietwagen ist die Anfahrt nur über die Kölnische Strasse gestattet.

  • Die untere Königstrasse 79 Dr. Scherer – kann über den Landgraf Philipps Platz (Nackter Mann) erreicht werden. Dieser ist seit kurze Zeit, ohne zeitliche Beschränkung für den Lieferverkehr freigegeben.

    Entsprechend können Taxen und Mietwagen dort abgestellt werden, um einen Patienten, eine Patientin zum Arzt bzw. der Ärztin zu bringen oder von dort abzuholen.

    Bitte dran denken! Die Königsstrasse ist tabu! Also nicht vor das Gebäude fahren!

Wir sollten nun erst einmal ausprobieren, wie wir mit den Vereinbarungen leben können. Für den Moment, war die Gegenseite zu keinen weiterführenden Zugeständnissen zu bewegen. Die Vertreter des Ordnungs- und der Stadtbauamtes vergaßen auch nicht, darauf hinzuweisen, dass bei diesen Regelungen keine Gebühren für die Taxen- und Mietwagenunternehmen anfallen würden.

Eure IG der Kutscherinnen und Kutscher

800+ Patientenunterschriften für ein zeitlich begrenztes Befahren der Kasseler Innenstadt!

Briefkopf-Header-Neu-I

Die IG der Kutscherinnen und Kutscher tritt für ein zeitlich begrenztes Befahren der Kasseler Innenstadt, zu den dort ansässigen Ärztinnen und Ärzten ein!

Folgendes Anschreiben wurde zusammen mit einem Offenem Brief und bisher über 800+ Unterschriften von Patientinnen und Patienten (siehe Unten), an die politsch Verantwortlichen der Stadt Kassel, die Presse, an die Fraktionen im Kasseler Kommunalparlament und Behörden versandt:

Die Interessensgemeinschaft (IG) der Kutscherinnen und Kutscher ist ein Zusammenschluss von Taxen- und MietwagenfahrerInnen. Sie setzt sich für eine Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen des Personals im Personenbeförderungsgewerbe in Kassel und Umgebung ein.

Anbei übermitteln wir Ihnen einen Offenen Brief der Interessensgemeinschaft (IG) der Kutscherinnen und Kutscher. In diesem fordern wir die Stadt Kassel dazu auf, im Interesse der Patientinnen und Patienten, sowie den in der Kasseler Innenstadt ansässigen ÄrztInnen und uns, Taxen und Mietwagen aus Kassel und dem Umland, dass Befahren von Teilen der Kasseler Innenstadt zu gestatten, wenn sie kranke, alte und gebrechliche Menschen zu den dortigen Praxen bringen.

Die bestehende Regelung hat immer wieder zur Folge, dass wir dieser entweder Folge leisten und uns den Unmut der Kranken zuziehen, oder wir unserem Gewissen folgen und diese ignorieren und die Kranken dennoch zu den Praxen fahren. Dabei riskieren wir dann ein Ordnungsgeld. Damit muss endlich Schluss sein!

Bei der laufenden Aktion hat die IG die Betroffenen, die Patientinnen und Patienten selbst und die behandelnden ÄrztInnen, einbezogen. Wir haben damit begonnen, mit den ÄrztInnen in der Kasseler Innenstadt in Kontakt zu treten. Seit kurzen liegen nun in vielen Praxen der Kasseler Innenstadt, unsere Unterschriftenlisten für die PatientInnen aus. In diese Unterschriftenlisten können diese sich eintragen, um unsere Forderung zu unterstützen. Die UnterzeichnerInnen empfinden die derzeitige Regelung als einen Skandal. Immerhin sind die Patientinnen und Patienten die Hauptleidtragenden dieser unsinnigen und unzeitgemäßen Regelung der Stadt Kassel.

Wir fordern die politisch Verantwortlichen der Stadt Kassel auf, die bestehende Regelung – wie im Offenen Brief ausgeführt – im Interesse der PatientInnen zu lockern! Als Zwischenergebnis übersenden wir heute 800+ Unterschriften, die in den Praxen vom Personal, den ÄrztInnen und von den Kolleginnen und Kollegen in ihren Taxen und Mietwagen gesammelt wurden!

Auf die Reaktionen sind wir sehr gespannt!

Mit freundlichen Grüßen

Briefkopf-Header-Neu-I                

Anlage Offener Brief:
Offener Brief vom 14. Februar 2015PDF-Symbol
Anlage Unterschriftenlisten:

Teil-01PDF-SymbolTeil-02PDF-SymbolTeil-03PDF-SymbolTeil-04PDF-SymbolTeil-05PDF-SymbolTeil-06PDF-Symbol

Teil-07PDF-SymbolTeil-08PDF-SymbolTeil-09PDF-Symbol

Diese Unterschriftensammlung ist nicht das Ende. Wir werden weiter „phantasievoll“ und „effektiv“ für dieses und andere Anliegen von uns Kutscherinnen und Kutschern eintreten, bis sich Erfolge einstellen!

IG der Kutscherinnen und Kutscher – Jetzt auch auf Facebook!

Ab sofort ist die IG der Kutscherinnen und Kutscher auch auf Facebook present:

Facebook https://www.facebook.com/igkutsche

Facebook-Header

Besucht uns doch mal auf Facebook!

Teilt uns Eure Meinung mit. Stellt uns Fragen, die Euch unter den Fingernägeln brennen. Helft uns, in dem Ihr uns Eure Sorgen und Nöte mitteilt.

Wenn Euch unsere Seite gefällt, könnt ihr uns auch mit einem „Gefällt mir“ belohnen!

Interessengemeinschaft der Kutscherinnen und Kutscher! JETZT!

Mach mit!
IG-Kutsche [at] gmx [dot] de oder hier klicken


Warum jetzt?!

Wir denken die Zeit ist reif für eine tatsächliche Organisation von Kutscherinnen und Kutschern, statt sich weiter gegeneinander ausspielen zu lassen! Wir sind Kutscherinnen und Kutscher – egal in welcher und wessen Kutsche wir sitzen und unter welch miesen Bedingungen wir unseren Lebensunterhalt verdienen müssen.

DIE UNTERNEHMER UNTERBIETEN SICH GEGENSEITIG bei den Preisen im Ringen um den Zuschlag bei Dauerfahrten. Dabei üben Ämter und Krankenkassen einen gewaltigen Druck aus und sind somit ebenfalls verantwortlich für unser Dilemma.

ES SIND MITNICHTEN DIE KOLLEGINNEN UND KOLLEGEN DER SOGENANNTEN MINI-CARS, die wir für alles verantwortlich machen können. Diese arbeiten oft unter noch mieseren Bedingungen. Es sind immer die Unternehmer die sich gegenseitig bekämpfen. Dort wo es keine Mietwagen – wie beispielsweise in Frankfurt gibt – bekämpfen sich eben die einzelnen Taxiunternehmen.

Flyer-IG-K&K-Front

Was wir deshalb brauchen ist eine GESCHLOSSENE FRONT ALLER FAHRERINNEN UND FAHRER des Personenbeförderungsgewerbes.  Deshalb sind bei uns auch alle Kutscherinnen und Kutscher und all die, die sich als Scheinselbständige selbst ausbeuten herzlich willkommen. Nur mit vielen Kolleginnen und Kollegen als Mitglieder sind wir stark!

Ziele

Mit der Gründung der IG-Kutscherinnen und Kutscher wollen wir uns für alle uns angehenden Belange stark machen! Hierzu gehören unter anderem auch: GERECHTE ENTLOHNUNG UND EINE FAIRE BEZAHLUNG von Urlaubs- und Krankheitstagen.

Wie?

Dazu werden wir einen ständigen Kontakt zu den Medien, den in Kassel vertretenen Parteien, Organisationen, Behörden und Ämtern herstellen. Auch planen wir eine Stelle einzurichten, die allen Fahrerinnen und Fahrern bei Problemen und rechtlichen Fragen im Job zur Seite steht und sich um Hilfe bemüht. All dies ist jedoch nur zu gewährleisten, wenn wir als Interessensgemeinschaft auch stark an Mitgliedern sind.

Auch mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns kommen neue Probleme auf uns zu. Es ist zu befürchten, dass sich lediglich die Methoden ändern mit denen wir über den Tisch gezogen werden. An unseren Arbeits- und Lebensbedingungen wird sich am Ende nichts zum positiven verändern. Es sei denn, es gelingt uns, uns zu organisieren und auf die neue Lage gut vorzubereiten. Wir wollen etwas für unser Zusammengehörigkeitsgefühl tun und für die Verbesserung unserer Arbeitssituation kämpfen.

Einladung

Wir möchten alle Interessierten Kolleginnen und Kollegen deshalb zum Gründungtreffen – am Di, den 28. Oktober, um 18:00 Uhr – Tagschicht,  um 22:30 Uhr – Nachtschicht,  in der Rothen Ecke,  Naumburgerstr. 20a,  34127 Kassel  – zum gegenseitigen Kennenlernen einladen.

Auf Eure Fragen und Anregungen, was ihr noch von einer gemeinsamen IG der Kutscherinnen und Kutscher erwartet, sind wir sehr gespannt.

IG-Kutsche [at] gmx [dot] de oder hier klicken Warum jetzt?! Wir denken die Zeit ist reif für eine tatsächliche Organisation von Kutscherinnen und Kutschern, statt sich weiter gegeneinander ausspielen zu lassen! Wir sind Kutscherinnen und Kutscher – egal in welcher und wessen Kutsche wir sitzen" data-image="http://ig-kutscherinnen-und-kutscher.wobblies-kassel.de/wp-content/uploads/2014/07/Flyer-IG-KK-Front.jpg" data-site="Informationsseite für Taxi- und Mietwagenfahrer*innen!">